Gästebuch

Kommentare: 3
  • #3

    Andrea Vater (Donnerstag, 11 Oktober 2018 11:50)

    Liebe Petra,

    wir durfen letzte Woche Deine Gäste sein und sind immer noch total beeindruckt von Dir und "Deiner" Insel.
    Du hast uns gezeigt, wie grossartig Domenica ist und wie sehr sie unter dem letzten Hurrikan gelitten hat. Wir haben von Dir sehr viel gelernt über die Natur, den Anbau und die Menschen auf Domenica.
    Besonders beeindruckt hat uns aber Deine Lebensgeschichte.
    Und wie toll Du alle Krisen gemeistert hast. Trotzdem bist Du sehr fröhlich und begeistert bei der Sache. Erläuterst Deine Bemühungen um den Umweltschutz und den Schutz der Regenwälder.
    Wir wünschen Dir viele weitere Gäste. Wir können nur jedem empfehlen mit Dir zu touren.
    Es war grossartig, beeindruckend und wie du merkst haben wir Dich und Domenica ins Herz geschlossen.
    Mach weiter so,
    Alles Liebe
    Andrea und der Rest der family
    (Grosseltern, Eltern und kinder 6-9)

  • #2

    ArnDT Walter (Freitag, 16 März 2018 12:49)

    Hallo Petra,
    vielen Dank für die beeindruckende Tour.
    Meine Frau und mir hat es unheimlich gefallen. Es war eine ehrliche und
    wundervolle Tour.
    Gern hätten wir die Tour noch verlängert...
    Liebsten Gruß
    Dagmar und ArnDT

  • #1

    Patricia (Sonntag, 11 März 2018 11:15)

    Im Februar 2018 war ich auf Dominica. Die 10-tägige Reise hatte ich Anfang September 2017 geplant und gebucht, wenige Tage vor Hurrikan Maria. Danach hatte ich mehrfach überlegt, meine Reisepläne zu ändern, mich aber letztendlich entschieden, wie geplant zu reisen, um einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau der Insel zu leisten. Dass diese Entscheidung richtig war, hat sich durch meine 1,5 tägige Tour mit Frau Petra Charles bestätigt.
    Natürlich haben die Tage auf Dominica auch bei mir, aus einem Überflussparadies in Mitteleuropa kommend, Spuren hinterlassen. Neben der Zerstörung der Natur ist es auch der Alltag der Menschen, der bewältigt werden muss - und mit viel Geduld und Kraft bewältigt wird! Es ist eben nicht selbstverständlich Internet zu haben, geschweige denn Strom. Und die Nichtverfügbarkeit von frischem Obst und Gemüse ist für uns zwar theoretisch vorstellbar, in der Praxis jedoch eine Herausforderung. Nun kommt dazu, dass es seit September überdurchschnittlich viel regnet und die fehlende Sonne die Reifeprozesse der jung gepflanzten Früchte verlangsamt.
    Frau Charles hat es mir einerseits ermöglicht, Orte zu sehen, die derzeit wieder aufgebaut werden. Orte, die zum Teil nur über Umwege erreichbar sind, weil Straßen durch Erdrutsche, Brückeneinstürze etc. derzeit nicht befahrbar sind. Andererseits hatte ich die Gelegenheit, den ungebremsten Optimismus der Menschen zu erleben, die sich - ohne zu jammern - ihrem Schicksal fügen und mit dem, was sie haben, einen neuen Aufbau ihrer Existenz beginnen. Die Einrichtungen der HotSprings bei Wotten Waven z.B. sind fast alle zerstört, werden aber, nach und nach, bereits wieder geöffnet. Mit "der Hand am Arm", mit nur wenigen Hilfsmitteln und Maschinen, wird an allen Ecken und Enden der Insel gearbeitet und aufgeräumt. Es werden Häuser wieder aufgebaut, Dächer repariert, Felsen, Baumstämme und Schrott beiseite geschafft, Behelfsbrücken gebaut.... um für die Touristen, die schnell wieder kommen sollen, ein schönes und angenehmes Ambiente zu bieten.
    Eine der Kalinago-Familien hat ihr Haus komplett verloren, lebt derzeit in Zelten, baut das Haus wieder auf. Der Vater, Herr Irvince Auguiste plant - als wenn nichts gewesen wäre - die Existenz der Familie neu: Pavillons für Gäste, inmitten der Natur, an einem Flüsschen.
    Frau Charles und ihre in Deutschland lebende Schwester haben eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die von der Welt vergessene Insel zu unterstützen:
    https://www.leetchi.com/c/soziales-von-petra-charles-kuehnast
    Für mich jedenfalls war diese Reise eine wichtige Erfahrung. Vielleicht sogar die wichtigste Reiseerfahrung überhaupt. Während man sich in Deutschland auf den Staat verlassen und staatliche Unterstützung jeglicher Art beantragen kann, müssen die Menschen in Dominica ihren privaten und beruflichen Wiederaufbau weitgehend ohne Hilfe leisten. Die Kraft und den Willen dazu haben sie.
    Ich habe durch Frau Charles unvergessliche Eindrücke gewonnen und rate jedem Reisenden, eine Tour bei ihr zu buchen!